1 · Kontext-Management — größter Impact
Wichtigster Hebel
/compact
Komprimiert die Konversationshistorie ohne Kontext-Verlust. Bei ~60% Auslastung nutzen – nicht erst bei der Warnung.
Vor dem Ausführen: Claude kurz sagen was wichtig ist. 10 Sekunden – rettet den Kontext.
Bei Themenwechsel
/clear
Kompletter Reset. Bei neuer, unabhängiger Aufgabe nutzen.
Profi-Tipp
Neues Terminal
Neues Terminal = neues Kontextfenster. Wer eine komplett neue Aufgabe startet, öffnet einfach ein frisches Terminal – Claude beginnt mit leerem Kontext und vollem Platz zum Arbeiten.
Dateien ausschließen
.claudeignore
Irrelevante Files vom Laden ausschließen – wie .gitignore.
Timing beachten
Pausen ≤ 5 min
Längere Pausen können volles Context-Reprocessing triggern.
2 · Modell-Wahl — schnellster Gewinn
Sparsam
Opus
Komplexe Architektur · Multi-File-Refactors. Sonst nie.
Default ✓
Sonnet
80% aller Aufgaben. Stark genug, Token-schonend.
Unterschätzt
Haiku
Umbenennen, Formatieren, repetitive Tasks. Sehr schnell.
Wechsel jederzeit per /model
3 · CLAUDE.md schlank halten — Ziel: unter 500 Token
Was reingehört
✓
Build-Commands (npm run test)
✓
Code-Style-Regeln die Claude nicht selbst ableiten kann
✓
Projektspezifische Architekturentscheidungen
Was NICHT reingehört
✗
„Write clean code" · „Follow best practices"
✗
Dinge die Claude ohnehin richtig macht
✗
Domain-Wissen das nur manchmal gebraucht wird
✗
Generische Anweisungen ohne konkreten Effekt
Profi-Tipp: @imports statt alles inline
Detaillierte Anweisungen auslagern und per Referenz einbinden. Claude lädt den Inhalt nur wenn relevant.
# CLAUDE.md (schlank)
- TypeScript strict mode
- Tests für jede neue Funktion
## Key Files
- Git-Workflow: @docs/git-instructions.md
- Style Guide: @docs/style-guide.md
4 · Thinking-Tokens reduzieren
Aufwand senken
/effort low
Für einfache, klare Tasks nutzen.
Deaktivieren
Thinking off
In /config deaktivieren wenn nicht nötig.
Budget setzen
Max 8.000
MAX_THINKING_TOKENS=8000 setzen.
5 · Usage sichtbar machen
Schnell-Check vor jeder Session
- claude-monitor im zweiten Terminal gestartet?
- Neue Aufgabe? Frisches Terminal öffnen – neues Kontextfenster, voller Platz.
- Richtiges Modell gewählt? Sonnet als Default – nicht Opus.
- CLAUDE.md unter 500 Token? Generisches raus.
- /compact bei ~60% Auslastung geplant – nicht bei 100%.
- Fehler gefunden? Nur den fehlerhaften Teil neu schreiben – nicht alles.
- Arbeit auf 2–3 Sessions verteilen – 5-Stunden-Fenster clever nutzen.
- Große Tasks zu Beginn eines frischen Windows starten.